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Kirche

Stille entdecken, spirituell auftanken, beten oder einen Gottesdienst mitfeiern. Dafür ist unsere Kirche da! 
Unsere Kirche ist aber auch Gemeinschaft. In der Musik, in Gruppen und Kreisen, wenn wir das Leben feiern oder man ein tröstendes Wort braucht.

 

Kirchliches Leben

Zu unserer Kirchengemeinde zählen aktuell gut 1.800 Christinnen und Christen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von Reichelshof über dem historischen Kern des Gemüsedörfchens bis zur Flachsleite und zum Rembertshag. Als offene und lebensbejahende Gemeinde wollen wir mit unseren Gottesdiensten, unseren Aktivitäten und Projekten Gott loben und Gemeinschaft erleben. Dies soll Christen in ihrem Glauben bestärken und Menschen, die der Kirche fern stehen, neu begeistern.

 

Unsere Leitsätze

Wir glauben an Gott wie er uns in der Bibel bezeugt ist. Gott schafft, erhält und vollendet das Leben. In Jesu Leben, Sterben und Auferstehung hat er seine Liebe zu uns anschaulich gemacht. Durch seinen Geist wirkt er mitten unter uns und in der Welt. Dieser Glaube gibt uns eine Lebensperspektive und Orientierung für unser Handeln. Ihn wollen wir mit anderen teilen, um Gottes Liebe so erfahrbar werden zu lassen.
Wir sind offen für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und -formen. Zu uns gehören Christen mit ihrer eigenen Glaubensgeschichte, deren Verbundenheit mit unserer Kirche sich verschiedenartig gestaltet. Wir verstehen die Vielfalt des gelebten Glaubens als eine Bereicherung unserer Gemeinde.
Wir laden alle Interessierten ein, sich mit ihren Erfahrungen und Begabungen in unsere Gemeinde einzubringen. Davon lebt unsere Gemeinde und dadurch wächst sie.
Wir begleiten unsere Mitglieder auf ihrem gesamten Lebensweg und versuchen ihre Bedürfnisse stets ernst zu nehmen.
Wir verkündigen das Evangelium von der Liebe Gottes in Wort und Tat. Dies geschieht in Gottesdiensten, Seelsorge, Diakonie und all unseren Gruppen und Kreisen.
Wir verstehen die Welt als Gottes gute Schöpfung. Deshalb fühlen wir uns ihrer Bewahrung verpflichtet. Wir setzen uns für gerechte Verhältnisse sowohl vor Ort als auch in der Einen Welt ein.

 

Die Geschichte der Dreieinigkeitskirche

Das früheste bekannte Gotteshaus in Sennfeld ist die St. Erhardskapelle gewesen. Sie hat bereits vor dem Jahr 1393 bestanden. Leider existiert von ihr kein Foto. Ob und wann diese Kapelle durch eine Kirche ersetzt wurde, ist nicht bekannt. Im Jahr 1552 ist jedenfalls eine Erweiterung der damals bestehenden Kirche durchgeführt worden.
In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges hatte Sennfeld viel zu erdulden. Auch das Gotteshaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die alte Kirche war so baufällig, dass sie in den Jahren 1702-1705 durch einen Neubau ersetzt werden musste. Die neue barocke Kirche trug von Anfang an den Namen Dreieinigkeitskirche.
Bei einem alliierten Bomberangriff am 31. März 1944 wurden Kirche, Pfarrhaus und Rathaus mit allen um den Plan gelegenen Gebäuden durch eine einzige Luftmine in Trümmer gelegt. Einige Relikte aus der alten Kirche wie z.B. Taufstein, Kreuzigungsgruppe, Engel befinden sich auch heute wieder in der Kirche. Im Oktober 1953 erfolgte der Spatenstich zum Bau einer neuen Kirche. Wenige Tage später wurde der Grundstein gelegt. Am 07. November 1954 erfolgte die Einweihung der neuen Dreieinigkeitskirche .
Helmut Ammann hat sie künstlerisch ausgestaltet.

 

Kreuz  Altar  Fenster  Fenster  


Über dem Eingangsportal unserer Kirche befindet sich ein großes Kreuz. In ihm sind die Personen der Dreieinigkeit eingearbeitet: Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist. Auf der Altarrückwand im Inneren hat Ammann eine Vision des Sehers Johannes dargestellt. Sie befindet sich in der Offenbarung, Kapitel 1. Jesus Christus ist hier zu sehen. Seine Füße ruhen auf der Weltkugel, d.h. die Welt ist ihm untertan. Erst im Jahr 1992 konnten durch großzügige Spenden die bunten Fenster im Altarraum geschaffen werden. Sie sollen das Altarbild in der Mitte ergänzen. So stellt das linke Bild die Erschaffung der Welt durch Gott Vater dar. Auf dem rechten Bild ist das Pfingstwunder dargestellt. Die Ummantelung der auf einem Steinsockel stehenden Kanzel stammt ebenfalls von Amman. Die ganze Welt ist in Kupfer getrieben und zeigt die „7 Gleichnisse vom Reich Gottes".